Aktuell

20. Januar 2012

Rettet Kulturvermittlung die (Kultur-)Welt?

Forum Kulturvermittlung Basel im Literaturhaus Basel

Kulturvermittlung soll Sozialkompetenzen aufbauen, die schulische Leistung begünstigen, neues Publikum für die geförderte Kultur bringen und Integrationsprobleme lösen. Kann sie all das leisten?
Tagungsmoderation: Ina Boesch



6./7. Juni 2012

„Die Inszenierung des Anderen“

Tagung zu Stereotypen auf der Bühne
Veranstalter: Institut für Theorie, Hochschule der Künste Zürich
Konzeption: Ina Boesch und Barbara Sommer


hexperimente

14./15. Juli 2012

hexperiment VI

11./12. August 2012

hexperiment VII

Mehr dazu auf:
www.hexperimente.ch



Bücher aktuell

Cover Codetta von Ina Boesch

Mette Stausland und Ina Boesch

Codetta


Die Coda ist der ausklingende Teil eines Musikstücks, der nochmals Kernmotive zum Klingen bringt. Die Künstlerin Mette Stausland hat eine Serie von Zeichnungen so genannt.
Codetta ist der Dimunitiv von Coda und der Titel der Buches, das demnächst erscheint: eine Auswahl aus der Serie, begleitet von fiktionalisierten biografischen Texten von Ina Boesch.


Erscheinung geplant: Sommer 2012




Radio und Fernsehen in der Schweiz (Bd. III)


Geschichte der Schweizerischen Radio– und Fernsehgesellschaft SRG 1983-2011
Hg. Theo Mäusli, Andreas Steigmeier, François Vallotton. Verlag hier & jetzt, Baden 2012
Darin unter anderem das Kapitel von Ina Boesch und Ruth Hungerbühler: „Anspruchsvoll und massentauglich: der Spagat der SRG in der Kultur“


Erscheint im April 2012



Radio aktuell

Denkstoffe – „Das Unbehagen der Geschlechter“ von Judith Butler

Reflexe: Montag, 16. Januar 2012, 10.00-10.30, DRS 2

Als „Das Unbehagen der Geschlechter“ der amerikanischen Philosophin Judith Butler vor zwanzig Jahren erschien, sorgte es für viel Aufruhr. Insbesondere alt gediente Feministinnen sahen sich mit Butlers Ruf, Geschlechterkategorien abzuschaffen, in ihrem Kampf für Gleichheit desavouiert. Im Gespräch mit Ina Boesch zeigt die Philosophin Astrid Deuber-Mankowsky, dass Butlers Thesen nach wie vor aktuell sind und keineswegs unpolitisch.

www.drs2.ch

Dietrich & Riefenstahl

Reflexe: 30. Januar 2012, 10.00-10.30, DRS 2

Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, die zwei grossen Filmdiven des 20. Jahrhunderts, begannen ihre Karriere als Dilettantinnen. Sie hatten – charakteristisch für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg – kein Vorbild und keine Ausbildung, aber ein sicheres Gespür, wie man sich als moderne Frau inszeniert. Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt die Autorin Karin Wieland, warum aus den beiden unbedarften Frauen Weltstars wurden.

www.drs2.ch



Texte aktuell

So schön wie egozentrisch

Cover

Von Ina Boesch

Die Dietrich und die Riefenstahl – kaum jemand käme in den Sinn, die beiden Diven in einem Atemzug zu nennen. Politisch hatten sie das Heu nicht auf derselben Bühne, paktierte doch die Filmregisseurin Leni Riefenstahl mit den Nationalsozialisten, die Filmschauspielerin Marlene Dietrich hingegen mit den Amerikanern. Auch privat kreuzten sich ihre Wege kaum, ausser dass sie zu Anfang ihrer Karriere im gleichen Berliner Boxstudio trainierten. Und von gegenseitigem Respekt kann keine Rede sein, im Gegenteil verabscheuten sich die beiden von Herzen. Insbesondere Marlene verhehlte nie, was sie von der Leni hielt: Sie sei eine Lügnerin, eine „glühende Narzisse “. Nun führt die Berliner Autorin Karin Wieland, die vor einigen Jahren mit ihrer Biografie über Mussolinis Geliebte Margherita Sarfatti bekannt geworden ist, die beiden so unterschiedlichen Ikonen des 20. Jahrhunderts in einer Doppelbiografie zusammen und findet über das Geburtsdatum und den Geburtsort hinaus (1901 respektive 1902 in Berlin geboren) so manche Parallelen.

PDF File Mehr dazu in: „Bücher am Sonntag “, NZZ vom 27. November 2011



Die Natur existiert nicht

Cover

Von Ina Boesch

Am 30. April 1908 um sieben Uhr morgens geriet die Welt in Ostsibirien für einen Moment aus den Fugen: Plötzlich stand der Himmel in Flammen, eine riesige Feuerkugel steuerte auf die Erde zu, und Blitze tauchten alles, was sich in der Region des Flusses Tunguska befand, in grelles Licht. Dann wurde es dunkel, und gewaltige mehrere Minuten dauernde Explosionen, die von Sensoren in aller Welt registriert wurden, liessen Nomaden und Tiere durch die Luft schleudern und im Handelsstützpunkt Wanawara Türen und Fenster splittern. Eine enorme Hitze- und Druckwelle rollte über die fast menschenleere Steppe und knickte 60 Millionen Bäume auf einer Fläche von 2000 Quadratkilometern wie Streichhölzer um. Später ging über der Region schwarzer Regen nieder. Die Ursache des so genannten Tunguska-Ereignisses ist bis heute nicht geklärt. Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler das Rätsel zu lösen, so auch die vier Hauptpersonen in Michael Hampes philosophischem Buch über die Natur.

PDF File Mehr dazu in: „Bücher am Sonntag “, NZZ vom 30. Oktober 2011