Ina Boesch
studierte Ethnologie, Geschichte und Publizistik an der Universität
Zürich.
In ihrer Lizentiatsarbeit analysierte sie die Auswirkungen eines Entwicklungsprojektes
auf das soziale und wirtschaftliche Gefüge im Hochland von Peru.
In ihrer Dissertation setzte sie sich, ausgehend von der Biografie Margarethe
Hardeggers, mit der schweizerischen Arbeiter-, Friedens- und Reformbewegung
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinander.
Als Kulturwissenschaftlerin lehrte sie an der Universität Zürich
sowie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich.
Medienforschung und Kulturtheorie
2011–2012:
Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Tagung zum Thema „Stereotypen und künstlerische Praxis“. Institut für Theorie, Hochschule der Künste Zürich. (mit Barbara Sommer).
2008–2010:
Mitarbeit am dritten Band der SRG-Geschichte „Radio und Fernsehen in
der Schweiz“. Ina Boesch und Ruth Hungerbühler gehen in ihrem Forschungsprojekt
unter anderem der Frage nach, welchen Beitrag die Schweizerische Radio- und
Fernsehgesellschaft SRG zum Verständnis zwischen den Sprach- und Kulturregionen
leistet.
2005–2006:
Im Rahmen des Projekts „Campus Radio“ der HGKZ und der HMT Dozentin
zum Thema „Online, on air. Grundlagen des Radiomachens“.
2004–2006:
Machbarkeitsstudie und Leitung des Aufbaus eines Campus Radios (im Auftrag
der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich HGKZ sowie der Hochschule
für Musik und Theater Zürich HMT).
1996–2005:
Dozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich in
den Bereichen Medien-, Kultur- und Gesellschaftstheorie
1990–1995:
Lehrbeauftragte der Universität Zürich, Lehraufträge zum Thema
„Ethnologie und Öffentlichkeitsarbeit“
Biografieforschung
Mit-Initiantin einer internationalen Tagung an der Universität Bern
im März 2003:
Unter dem Titel „Leben schreiben. Auto/Biographie in Geschichte und
Literatur“ konzipierte Ina Boesch zusammen mit Brigitte Schnegg, Caroline
Arni, Elisabeth Joris und Erika Hebeisen eine dreitägige Konferenz mit
hochkarätigen Fachleuten aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und
den USA.
www.izfg.unibe.ch
Dissertation/Buch:
Veröffentlichung der Biografie Margarethe Hardeggers unter dem Titel
„Gegenleben. Die Sozialistin Margarethe Hardegger und ihre politischen
Bühnen“ beim Chronos Verlag, Zürich, im Herbst 2003.
Forschungsprojekt Schweizerischer Nationalfonds (1997–2000):
Stipendium für die Arbeit am Thema „Lebensgeschichte als Geschichte
sozialer und politischer Bewegungen. Die Aktivistin und Theoretikerin Margarethe
Hardegger (1882–1963)“. (mit R. Bochsler).