Ina Boesch
war bei der entwicklungspolitischen Organisation Swissaid von 1980 bis 1984
verantwortlich für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit,
1984/1985 koordinierte sie beim Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz
Heks die so genannten Hungerprojekte.
Von 1994 bis 2008 war sie Vorstandsmitglied der entwicklungspolitischen Organisation
Erklärung von Bern.
Als Mitglied des Schweizerischen Expertenpools für zivile Friedensförderung
nimmt sie an internationalen Wahlbeobachtungen teil.
Sie war von der DEZA und der Pro Helvetia mit der Evaluation von Entwicklungsprogrammen
beauftragt und moderiert Diskussionen und Workshops zu entwicklungspolitischen
Themen.
Im Auftrag der Pro Helvetia und der Ecav, der Hochschule für Gestaltung
und Kunst in Sierre, konzipierte und leitete sie 2004 das Kulturaustauschprojekt
itinerant-images.
Jenseitstrilogie
Textdramaturgie im Rahmen der „Jenseitstrilogie– von Mela Meierhans:
2011/12 Vorbereitung des Musiktheaters über jüdische Trauerrituale
„Rithaa – ein Jenseitsreigen, Arabische Klagegesänge und Trauerrituale“ von Mela Meierhans,
mit Kamilya Joubran (Stimme/Oud), UA: Musikmärz, Berlin 2010
2009/10 Dramaturgie
Zwar sind kulturübergreifende Musikprojekte zunehmend angesagt, doch häufig enden sie in klischiertem Exotismus. Nicht so bei der Schweizer Komponistin Mela Meierhans. Wenn sie sich an solche Grenzüberschreitungen wagt, reiben sich musikalische Welten elektrisierend aneinander. So schuf sie 2006 mit „Tante Hänsi“, dem ersten Teil ihrer Jenseitstrilogie über Totenklagen, ein Werk, in dem sie artifiziellem Gesang mit Schweizer Jodel kontrastierte – ein Ohrenöffner für beide Genres. In „Rithaa – ein Jenseitsreigen“ geht sie einen Schritt weiter. In diesem zweiten Teil der Trilogie lässt sie nicht nur zeitgenössische europäische Musik auf zeitgenössische arabische Musik treffen, sondern komponiert – in Zusammenarbeit mit der palästinensischen Komponistin Kamilya Jubran – einen sensiblen Austausch zwischen Orient und Okzident. Das Fundament der kompositorischen Begegnung sind Tonreihen, hergeleitet aus den Buchstaben des lateinischen und arabischen Alphabets. Da es noch immer häufig Sache der Frauen ist, Tote zu beklagen, steht im Zentrum von „Rithaa“, das sich arabischen Klagegesängen und Trauerritualen widmet, die Frauenstimme.
Unterwegs: Flüchtig und flexibel
Vortrag, gehalten am Samstag, 1. Mai 2010, an der Kulturlandsgemeinde 2010
im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen
Mehr dazu auf:
www.kulturlandsgemeinde.info
Kunst und Globalisierung: Das Projekt itinerant-images
Vier KünstlerInnen, vier Weltregionen, ein Thema:
Kunst und Globalisierung. Das waren die Grundpfeiler des Projektes itinerant-images.
Das Resultat des einzigartigen Kulturaustauschs zwischen einer Schriftstellerin
aus der Schweiz, einem visuellen Künstler aus der Dominikanischen Republik,
einer visuellen Künstlerin aus Polen sowie einem Textperformer aus Südafrika
findet sich hier:
www.prohelvetia.ch
www.ecav.ch
www.chroma7.ch
Kultur in Südosteuropa
Ein eigenständiges, vielfältiges, innovatives und regional vernetztes Kulturleben – das war und ist das Ziel des Engagements der Pro Helvetia in Osteuropa (in Zusammenarbeit mit der DEZA). Der Schwerpunkt verschob sich Ende der neunziger Jahre von den Visegradländern nach Südosteuropa. 2001 evaluierten Ina Boesch, Marijana Grandits und Helmuth Hartmeyer die fünfte Phase des „Kulturunterstützungs- und –förderungsprogramm der DEZA in den Ländern Osteuropas und der GUS“.
www.pro-helvetia.ch