Ina Boesch

arbeitet seit 1984 im Kulturprogramm von Schweizer Radio DRS,

zuerst als Fachredaktorin bei DRS1, DRS2, DRS3 (Sendungen zu Frauenthemen sowie Sendungen zu Afrika, Asien und Lateinamerika),

ab 1987 als Kulturredaktorin beim Kulturkanal DRS2, heute als freie Mitarbeiterin (Gespräche und Features zu Kultur und Gesellschaft sowie spanischsprachiger Literatur).

Aktuelle Sendungen

„Das spröde Licht“

Ina Boesch im Gespräch mit Tomas Gonzalez Im Zentrum des Romans „Das spröde Licht“ von Tomas Gonzalez steht eine Familientragödie. Nach einem Unfall ist der älteste Sohn querschnittgelähmt, und seine Schmerzen werden so unerträglich, dass er sein Leben beenden will. Was das für die Familie bedeutet, erzählt der kolumbianische Schriftsteller messerscharf und zugleich voller Wärme und macht damit den Roman zu einem kleinen Meisterwerk. Wie er zum Stoff gekommen ist und warum ihn die Ästhetik mehr interessiert als die Erkenntnis, erzählt Gonzalez im Gespräch mit Ina Boesch.

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52 Beste Bücher: 25.11.2012, DRS2


Zusammenarbeit, ein Handwerk

Ina Boesch im Gespräch mit Richard Sennett Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Zusammenarbeit, die auf Dialog baut statt auf Dialektik, sagt der Soziologe Richard Sennett und erläutert, was das Wesen von Zusammenarbeit ausmacht, warum sie so an Bedeutung verloren hat und wie sie wieder als Wert wahrgenommen werden kann.
Wie können Menschen, die sich sozial, ethnisch oder in ihrer Weltanschauung unterscheiden, zusammenleben und -arbeiten? In unserer von Konkurrenz und Gegensätzen geprägten Gesellschaft ist dies für Richard Sennett die Schlüsselfrage, wie er im Gespräch mit Ina Boesch erläutert.span>

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Reflexe: 19.9.2012, DRS 2<


„Morgen des Zorns“ von Jabbour Douaihy

Ina Boesch im Gespräch mit der Übersetzerin Larissa Bender Ein grosses Thema bestimmt die libanesische Literatur: der Bürgerkrieg. Kaum ein Autor, der nicht direkt oder indirekt vom jahrelangen Krieg erzählt. Auch Jabbour Douaihy variiert in seinen Romanen eine literarische Aufarbeitung des libanesischen Traumas. In seinem ersten auf Deutsch übersetzten Roman „Morgen des Zorns“ widmet er sich eindringlich und berührend einem verdrängten Kapitel der uralten Feindschaft zwischen den grossen Familienclans, dem Massaker von 1957 im nordlibanesischen Dorf Miziara. Was diese Fehde mit dem Bürgerkrieg im Libanon und der blutigen Aktualität in Syrien zu tun hat, erklärt die Übersetzerin Larissa Bender im Gespräch mit Ina Boesch.

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52 Beste Bücher: 9.9.2012, DRS2


„Reise zum Vogel Simurgh“ von Juan Goytisolo

Ina Boesch im Gespräch mit dem Übersetzer Thomas Brovot Der Spanier Juan Goytisolo gilt als einer der wichtigsten Anwärter für den Literaturnobelpreis. Zu seinem Ruhm beigetragen hat sein 1988 erstmals erschienener und endlich auf Deutsch vorliegender Roman „Reise zum Vogel Simurgh“. Immer auf der Suche nach einer neuen Literatursprache verwebt er in diesem Roman Texte von spanischen und arabischen Mystikern und schafft eine halluzinatorische Bilderfolge über Repression und Ansteckung. Ina Boesch unterhält sich mit dem Übersetzer Thomas Brovot über das Schlüsselwerk Goytisolos und dessen Lebensthemen Politik, Mystik und Geschlechtlichkeit.

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52 Beste Bücher: 5.08.2012, DRS2


„Frau des Windes“ von Elena Poniatowska

Im Gespräch mit der Hispanistin Yvette Sanchez Leonora Carrington hat als surrealistische Malerin und Schriftstellerin ein ausserordentliches Werk hinterlassen, in dem sie viel von sich erzählt. Eine ernst zu nehmende Biografie über sie existiert nicht, geschweige denn ein Roman. Nun setzt die mexikanische Schriftstellerin Elena Poniatowska der grenzüberschreitenden Künstlerin ein literarisches Denkmal. Im Roman „Frau des Windes“ verwebt sie kunstvoll Dokumentation mit Fiktion und lässt ein langes leidenschaftliches Leben atemberaubend Revue passieren. Ina Boesch im Gespräch mit der Hispanistin Yvette Sanchez.

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52 Beste Bücher: 15.07.2012, DRS2


Kongo – ressourcenreich und trotzdem arm

Der belgische Autor David van Reybrouck Wie konnte Kongo, so reich an Ressourcen, zu einem der ärmsten Länder weltweit werden? Dieser Frage ging der belgische Autor David van Reybrouck auf seinen unzähligen Reisen in die ehemalige Kolonie im Herzen von Afrika mit grosser Intensität und hoher Empathie nach. Antworten suchte er nicht bei Experten, sondern bei gewöhnlichen Frauen und Männern, die ihm von ihrem Kongo erzählten. Ina Boesch unterhält sich mit dem Autor über sein monumentales Werk.

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Reflexe: 29.5.2012, DRS2


Die verbotenen Bücher

Der Literaturkritiker und Autor Werner Fuld Weltweit fallen jährlich Dutzende von Büchern der Zensur zum Opfer und werden verboten, nicht nur in autoritär regierten Ländern, sondern auch in Europa. Der Literaturkritiker und Autor Werner Fuld hat erstmals unzählige Fälle zusammen getragen und eine Universalgeschichte der verbotenen Bücher geschrieben. Anlässlich des Welttag des Buches erzählt Fuld im Gespräch mit Ina Boesch von erschreckenden und abstrusen Beispielen und warum Verbote immer mehr von Bürgern statt von Ämtern angestrebt werden.

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Reflexe: 23.4.2012, DRS2


Wie wir begehren

Die Autorin Carolin Emcke Nach Büchern über Gewalt und Krieg schrieb die preisgekrönte Autorin Carolin Emcke ein autobiografisch gefärbtes Sachbuch über das Begehren: eine sensible Erzählung über ihr Erwachsenwerden, über die Entdeckung ihrer Homosexualität und ihre Liebe zur klassischen Musik, eingebettet in kluge Überlegungen über den verhängnisvollen Drang nach Festschreibung und das Recht auf Anderssein. Carolin Emcke ist zu Gast in Reflexe.

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Reflexe: 3.4.2012, DRS2


Dietrich & Riefenstahl

Im Gespräch mit Ina Boesch, die Autorin Karin Wieland Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, die zwei grossen Filmdiven des 20. Jahrhunderts, begannen ihre Karriere als Dilettantinnen. Sie hatten – charakteristisch für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg – kein Vorbild und keine Ausbildung, aber ein sicheres Gespür, wie man sich als moderne Frau inszeniert. Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt die Autorin Karin Wieland, warum aus den beiden unbedarften Frauen Weltstars wurden.

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Reflexe: 30.01.2012, DRS2


Denkstoffe – „Das Unbehagen der Geschlechter“ von Judith Butler

Im Gespräch mit der Philosophin Astrid Deuber-Mankowsky Als „Das Unbehagen der Geschlechter“ der amerikanischen Philosophin Judith Butler vor zwanzig Jahren erschien, sorgte es für viel Aufruhr. Insbesondere alt gediente Feministinnen sahen sich mit Butlers Ruf, Geschlechterkategorien abzuschaffen, in ihrem Kampf für Gleichheit desavouiert. Im Gespräch mit Ina Boesch zeigt die Philosophin Astrid Deuber-Mankowsky, dass Butlers Thesen nach wie vor aktuell sind und keineswegs unpolitisch.

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Reflexe: 16.01.2012, DRS2


Zu Fuss durch Amerika

Der Autor Wolfgang Büscher Zu Fuss durch Amerika: Während dreier Monate hat der Berliner Autor Wolfgang Büscher die USA durchwandert und dabei 3 500 Kilometer vom eisig–winterlichen North Dakota bis zum brütend heissen Texas zurückgelegt. Von seinen Begegnungen mit kauzigen Persönlichkeiten, einsamen Indianern und überzeugten Obama–Gegnern im Mittleren Westen berichtet der leidenschaftliche Geher und begnadete Reiseschriftsteller im Gespräch mit Ina Boesch.

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 3.10.2011, DRS2, 3MB)


Settembrini, Leben und Meinungen, von Leo Tuor

Der rätoromanische Schriftsteller Leo Tuor Es ist eine hohe Kunst, einen Roman über die Jagd und das Töten zu schreiben, der Liebhaber und Gegner der Jagd gleichermassen fasziniert. Dieses kleine Wunder gelingt dem rätoromanischen Schriftsteller Leo Tuor mit „Settembrini“ – weil er als Jäger über die notwendigen Sachkenntnisse verfügt, kritisch ist und meisterhaft schreibt. Fantasievoll und ironisch beschreibt der Autor, wie der Ich-Erzähler von seinen Zwillingsonkeln, kurz Settembrini genannt, in die Kunst der Jagd und des Geschichtenerzählens eingeführt wird. Warum zu ihrem Erziehungsideal nicht nur die Vermittlung von praktischen Tipps, sondern auch von Weltliteratur gehört, verrät Leo Tuor im Gespräch mit Ina Boesch.

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(Ausschnitt aus der Sendung 52 Beste Bücher vom 21.08.2011, DRS2, 2.4MB)


Die Mauer in der Literatur

Ein Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Elke Brüns Vor fünfzig Jahren wurde in Berlin mit dem Bau der Mauer begonnen. Sie trennte nicht nur Familien, sondern liess auch die Beziehung zwischen den Schriftstellern im Osten und im Westen abkühlen. Während sie die einen priesen, verdammten sie die anderen. Viele Literaten schwiegen, doch einige, vor allem aus der DDR, thematisierten den monströsen Bau in ihren Werken. Welche Rolle die Mauer während ihrer achtundzwanzigjährigen Geschichte in der Literatur gespielt hat, erläutert Ina Boesch im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Elke Brüns.

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 10.08.2011, DRS2, 2.3MB)


Schweizer Fluchthelfer in Berlin

Der Psychiater, Psychotherapeut und Publizist Emanuel Hurwitz

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(Ganze Sendung Echo der Zeit vom 2.08.2011, 18.00 Uhr, DRS1, 5.6MB)


Eine Auswahl

Helfen als Grenzfall. Porträts von Fluchthelfern

Reflexe: 14. Oktober 2008, 11.00 Uhr

rpd. Immer wieder im Laufe der Geschichte helfen einzelne Menschen unter Einsatz ihres Lebens Flüchtlingen über Grenzen. Warum tun sie das, was treibt sie an? Warum tun es andere nicht und bleiben gleichgültig?
Ina Boesch dokumentiert in ihrem Buch „Grenzfälle“ fünf Geschichten von Flucht und Hilfe aus Europa, zeigt ihre Gemeinsamkeiten und beschreibt den Wahrnehmungswandel der Fluchthilfe gestern und heute. Die Autorin im Gespräch mit Martin Heule.

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(Ganze Sendung Reflexe vom 14.10.2008, DRS2, 13MB)


„September. Fata Morgana“

Der Schriftsteller Thomas Lehr Wie schreibt man ein belletristisches Werk über den Anschlag auf die Twin Towers und den darauf folgenden Irakkrieg, ohne in Stereotypen zu verfallen? Der Schriftsteller Thomas Lehr macht es mit dem atemberaubenden, buchstäblich ohne Punkt und Komma geschriebenen Roman „September. Fata Morgana“ vor. Er erzählt aus zwei Perspektiven, verwebt das Schicksal von zwei Vater-Tochter-Paaren im Irak und in den USA miteinander und bringt so die beiden Kulturen in einen Dialog. Zu Recht gilt Thomas Lehr als einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller unserer Zeit.

52 Beste Bücher: Sonntag, 7. November 2010, 11.03, DRS2

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Der widersprüchliche Wiesenthal

Der israelische Historiker und Journalist Tom Segev Simon Wiesenthal war eine schillernde Figur, der an seiner Legende eifrig mitstrickte. Ein Mensch voller Gegensätze, der Nazis wie Albert Speer zu seinen Freunden und Juden wie Bruno Kreisky zu seinen Feinden zählte. Diesen Widersprüchen ist der israelische Historiker und Journalist Tom Segev in einer ersten umfassenden Biografie nachgegangen.

Reflexe: Dienstag, 19. Oktober 2010, 11.00-11.30, DRS2

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Diktatur in Argentinien – literarisch verarbeitet

Der Schriftsteller Martìn Caparròs Die Militärdiktatur in Argentinien wirft nach wie vor ihre langen Schatten in die Gegenwart. Das ist einer der Gründe, weshalb der Schriftsteller und bekannte Intellektuelle Martìn Caparròs diese historische Phase immer wieder literarisch verarbeitet. In seinem jüngsten Roman „Wir haben uns geirrt“ stellt er unbequeme Fragen nach dem Sinn politischer Militanz, über Aussöhnung und Rache.

Reflexe: Dienstag, 5. Oktober 2010, 11.00-11.30, DRS2

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„Die Donnerstagswitwen“

Die argentinische Bestsellerautorin Claudia Pineiro Claudia Pineiro gilt als Shootingstar der argentinischen Literatur. Sie schreibt einen Bestseller nach dem anderen, wobei sie jeweils von einem Verbrechen ausgeht, um mit spitzer Feder Sozialkritik zu üben. In ihrem jüngsten Roman „Die Donnerstagswitwen“ nimmt sie die Neureichen auf die Schippe, die nach der Wirtschaftskrise von 2001 buchstäblich alles tun, um die Fassade von Reichtum und Sicherheit aufrechtzuerhalten. Ina Boesch hat Claudia Pineiro in Buenos Aires besucht.

Reflexe: Freitag, 17. September 2010, 11.00-11.30, DRS2

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„Sittenlehre“

Der argentinische Schriftsteller Martin Kohan Diesen Herbst kommen unzählige neue Romane über die argentinische Militärdiktatur auf den Markt, aber nur wenige sind so subtil wie „Sittenlehre“ von Martin Kohan. Zu Recht wurde er für diesen Roman, der 1982 während des Falklandkriegs spielt, mit dem begehrten spanischen Premio Herralde ausgezeichnet. Den 1967 geborenen Schriftsteller interessieren weniger die Fakten der zu Ende gehenden Diktatur als das Klima der Angst, welches die damalige Gesellschaft prägte. Diese vergiftete Atmosphäre fängt er meisterhaft im Elitegymnasium von Buenos Aires ein, die zu einer eigentlichen Drillanstalt verkommen ist. Dort hält Maria Teresa, eine subalterne Aufseherin das Räderwerk der Macht ebenso eifrig in Betrieb wie Herr Biasutto, der Oberaufseher. Eines Tages geht sie in ihrer Beflissenheit so weit, dass sie sich in der Knabentoilette einschliesst, um Schüler beim Rauchen in flagranti zu ertappen. Ina Boesch im Gespräch mit dem Autor.

52 Beste Bücher: Sonntag, 15. August 2010, 11.03 Uhr, DRS2

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Missbrauchsskandal um 1900

Der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner Vor gut hundert Jahren fand in Bayreuth ein weltweit Aufsehen erregender Kriminalprozess statt: Ein Hauslehrer ist angeklagt, seinen Schüler derart gezüchtigt zu haben, dass er an den Folgen des Missbrauchs starb. Der Fall, den der Zürcher Wissenschaftshistoriker Michael Hagner aufgearbeitet hat, wirft Fragen zur Rolle der Wissenschaften und der Medien auf – damals und heute.

Reflexe: Montag, 8. November 2010, 11.00-11.30, DRS2

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Vom Lärm und von der Stille

Die Autorin Sieglinde Geisel Nichts ist so persönlich wie die Lärmempfindung: Für die einen ist ein tickender Wecker Lärm, für andere das Glockengeläut. Individuell ebenso unterschiedlich erfahren wird die Stille: entweder als Bedrohung oder als beglückender Moment. Das schwer zu fassende und alle bewegende Phänomen Lärm beziehungsweise Stille erhellt die Autorin Sieglinde Geisel.

Reflexe: 28. April 2010, 11.00 Uhr, DRS2

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Hitlers Ende – vier erzählerische Spekulationen

Der deutsche Schriftsteller Dieter Kühn Er liebt die Gratwanderung zwischen Dichtung und Wahrheit. Immer wieder legt er faszinierende betlletristische Gedankenspiele vor zur Frage: Was wäre gewesen, wenn man die Geschichte umschreiben könnte? In seinem neuesten Buch „Ich war Hitlers Schutzengel“ spekuliert er viermal über Hitlers Ende.

Reflexe: 14. April 2010, 11.00 Uhr, DRS2

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Von der Nationalsozialistin zur Widerstandskämpferin

Die Schriftstellerin Barbara Beuys Zu ihrer Berühmtheit haben nicht zuletzt Filme beigetragen, welche sich auf die letzten dramatischen Tage der jungen Widerstandskämpferin konzentrierten: ihre Verhaftung im Februar 1943, das schnelle Urteil und die Hinrichtung am selben Tag. Ganz anders geht die Historikerin und Schriftstellerin Barbara Beuys vor. Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt sie, warum und wie sie das ganze Leben Sophie Scholls in den Blick nimmt und damit am Bild der Heldin kratzt.

Reflexe: 5. März 2010, 11.00 Uhr, DRS2

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Am Puls Europas

Der Publizist Geert Mak Der Niederländer Geert Mak gehört zu den wichtigsten Publizisten seines Landes. Berühmt wurde er mit seinem grossen Reportagenband über Europa. Darin gab er dem Kontinent ein Gesicht, indem er neben wenigen bekannten viele unbekannte Europäer porträtierte. Kürzlich weilte er an der Peripherie Europas, wo er in Istanbul im Gespräch mit so genannt kleinen Leuten wiederum am Puls Europas fühlte. Anlässlich des Lissaboner Vertrags, der Anfang Monat in Kraft trat, unterhält sich Ina Boesch mit dem Europakenner Geert Mak

Reflexe: Montag, 14. Dezember 2009, DRS2

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Eine Frau flieht vor einer Nachricht von David Grossman

Der israelische Schriftsteller David Grossman Bis anhin hat der israelische Schriftsteller David Grossman seine Rollen als Autor immer getrennt: Einerseits kämpfte er seit Jahren mit politischen Essays für einen gerechten Frieden im Nahen Osten, anderseits legte er regelmässig belletristische Werke über unverfängliche Themen wie die Liebe oder die Eifersucht vor. In seinem neuesten meisterhaften Roman „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ kommt beides zusammen, das Politische und das Private. Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt Grossman, wie das Schicksal der Menschen in Israel unauflöslich mit den politischen Ereignissen verbunden ist.

52 Beste Bücher: Sonntag, 6. Dezember 2009, DRS2

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Das Ende der Welt, wie wir sie kannten

Ein Gespräch mit Harald Welzer und Claus Leggewie Nachdem Naturwissenschaftler die Diskussion um den Klimawandel lange beherrscht haben, melden sich heute immer mehr Sozialwissenschaftler zu Wort. Jüngstes und prominentestes Beispiel sind der Sozialpsychologe Harald Welzer und der Politologe Claus Leggewie. Sie sehen die gegenwärtige Krise auch als Chance – für eine Renaissance der Demokratie, für eine Stärkung der Zivilgesellschaft. Über ökologische Fussabdrücke und kollektives Engagement äussert sich Leggewie im Gespräch mit Ina Boesch.

Reflexe: Donnerstag, 29. Oktober 2009, DRS2

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Zwei Leben in zwei Systemen (20 Jahre Mauerfall)

Die Schriftstellerin Claudia Rusch Als die Mauer fiel, war die Schriftstellerin Claudia Rusch 18 – genügend alt, um das DDR-System zu kennen, aber zu jung, um sich in dessen Stricken zu verfangen. Im Gegensatz zu ihrer Mutter Christiane, die aus familiären und gesellschaftlichen Gründen nicht ins System passte: Ihr Vater glaubte an einen reformierbaren Sozialismus und starb in der Haft, ihre engsten Freunde waren prominente Oppositionelle wie Robert Havemann. Ina Boesch fragt Mutter und Tochter Rusch, wie sie der DDR-Alltag geprägt hat und wie dessen Langzeitwirkung das zweite Leben im vereinten Deutschland beeinflusst.

Reflexe: Mittwoch, 12. August 2009, DRS2

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Sommergäste

Ein Gespräch mit Winnetou Guttenbrunner-Zuckmayer Winnetou Guttenbrunner-Zuckmayer, Tochter des Schriftsteller-Ehepaares Carl und Alice Zuckmayer, erzählt aus ihrem Leben.
Ihre Biografie ist eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft: Als Tochter ihrer von den Nazis verfolgten Eltern war Winnetou Guttenbrunners Leben bestimmt von Flucht und Emigration. Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt sie vom Abschiednehmen und Ankommen und von ihrem Verhältnis zu ihrem berühmten Vater.

Reflexe: Freitag, 7. August 2009, DRS2

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Der Präzisionsarbeiter

Zum fünfundzwanzigsten Todestag von Uwe Johnson Fünfundzwanzig Jahre nach seinem Tod ist von Uwe Johnson ausser bei seiner eingefleischten Gemeinde kaum mehr die Rede. Dabei gilt er nicht nur als einer der bedeutendsten Literaten des 20. Jahrhunderts, sondern verkörpert wie kaum ein anderer Schriftsteller die deutsche Teilung, deren Überwindung sich dieses Jahr zum zwanzigsten Mal jährt. Seine Romane über die beiden Deutschland lesen sich wie Geschichtsbücher, faktentreu bis zur Pedanterie und dennoch beste Fiktion. Uwe Johnson war ein Präzisionsarbeiter, der sich akribisch dokumentierte, beispielsweise über die Fluchthilfe zwischen der DDR und der BRD. Dazu präsentiert Ina Boesch exklusives Material und näähert sich der Jahrhundertfigur in Gesprächen mit einem Johnson-Forscher, einem Johnson-Zeitzeugen und einem Johnson-Fan.

Passage 2: Freitag, den 24. April 2009, DRS2

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Zwanzig Jahre Kulturaustausch an der Spree

Der Intendant Bernd Scherer Für einige ist es ein Ufo, für andere eine schwangere Auster - das auffallende Gebäude am Ufer der Spree regt die Fantasie der Berliner an. Es beherbergt zudem eine der interessantesten Institutionen im Bereich Kulturaustausch: das Haus der Kulturen der Welt. In seiner zwanzigjährigen Geschichte hielt es zuerst den Multikulturalismus hoch, wandte sich dann der Elitekultur zu, um heute die eigene Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Über die Entwicklung des aussergewöhnlichen Hauses berichtet der Intendant Bernd Scherer im Gespräch mit Ina Boesch.

Reflexe vom 3. Juni 2009, 11.00 Uhr, DRS2

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Abu Ghraib - die Geschichten hinter den Skandalbildern

Der New Yorker Starjournalist Philip Gourevitch Als vor fünf Jahren die berühmt-berüchtigten Fotografien um die Welt gingen, wurde Abu Ghraib zur Chiffre für Amerikas Scheitern im Irak. Während sich die Bilder von Folter und Erniedrigung tief ins öffentliche Bewusstsein eingegraben hatten, kamen die Hintergründe kaum ans Licht. Nun legt Philip Gourevitch einen dichten Bericht über die Vorfälle vor, in dem er die Stimmen der Beteiligten eindrücklich miteinander verwebt. Über die Geschichten hinter den Bildern spricht der New Yorker Starjournalist mit Ina Boesch.

Reflexe vom 3. April 2009, 11.00 Uhr, DRS2

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Dem Schicksal trotzen

Ein Gespräch mit dem Basler Historiker Jacques Picard Ist von Flüchtlingen die Rede, kommen sie meist nur als Opfer vor. Der Basler Historiker Jacques Picard wirft in seinem Buch „Gebrochene Zeit“ einen anderen Blick auf Menschen im Exil: Er fragt, was davor war und was danach. Am Beispiel von vier jüdischen Paaren, die während des Nationalsozialismus in die Schweiz fliehen mussten und hier bemerkenswerte Dinge geschaffen hatten, zeigt er im Gespräch mit Ina Boesch, wie sie als Künstler, Intellektuelle und Erfinder dem Schicksal getrotzt haben.

Reflexe vom 16. Februar 2009, 11 Uhr, DRS2

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Zwei Ansichten vom Iran

Ein Gespräch mit Shahrnush Parsipur und Natasha Amiri Dieses Jahr jährt sich die islamische Revolution im Iran zum dreissigsten Mal. Aus diesem Anlass kommen zwei iranische Schriftstellerinnen zu Wort, die eine unterschiedliche Sicht auf ihr Land haben. Aus der Aussenperspektive berichtet Shahrnush Parsipur, die grosse Dame der iranischen Literatur, die seit den Neunzigerjahren im amerikanischen Exil lebt. Aus der Binnenperspektive erzählt Natasha Amiri, die bekannteste Vertreterin der jüngeren Generation, die in Teheran wohnt

Reflexe vom 12. März 2009, 11.00 Uhr, DRS2

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Terror und Traum

Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel Terror und Traum ? mit diesen Worten beschreibt der Osteuropahistoriker Karl Schlögel das Jahr 1937 in Moskau. Damals erreichte der stalinistische Terror seinen Höhepunkt und präsentierte sich die russische Metropole als architektonischer Traum. Wie schnell der Traum von einem besseren Leben jedoch in einen totalitären Terror umschlagen kann, beschreibt Schlögel eindrücklich in seinem neuen Buch und im Gespräch mit Ina Boesch.

Reflexe vom 16. Januar 2009, 11 Uhr, DRS2

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Glasnost auf Kuba?

Ein Gespräch mit Yoani Sanchez und Bert Hoffmann Während bald fünfzig Jahren hiess es auf Kuba: Für die Revolution alles, gegen die Revolution nichts. Nun hat Raul Castro nach Jahrzehnten unterdrückter Meinungsfreiheit einen Hauch Glasnost versprochen. Wird am Vorabend des fünfzigsten Jahrestages der kubanischen Revolution tatsächlich eine neue Ära eingeläutet? Skeptische Antworten geben die in Havanna ansässige Bloggerin Yoani Sanchez, von „Time“ zu einer der hundert weltweit wichtigsten Personen erkoren, und der Kubaexperte Bert Hoffmann.

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(Ganze Sendung Reflexe vom 18.12.2008, DRS2, 13MB)


Das Vermächtnis des Universalgelehrten

Ein Gespräch mit Hans-Jürgen Heinrichs Er ist Ethnologe, Philosoph, Schriftsteller, Kulturkritiker und bewandert in den Künsten: Claude Lévi-Strauss gehört zur aussterbenden Gattung der Universalgelehrten und feiert heute seinen 100. Geburtstag.
Sein Vermächtnis ist enorm: Mit dem Strukturalismus hat er eine neue Sicht auf den Menschen entworfen und unser Verständnis von fremden Kulturen revolutioniert. Im Gespräch mit Ina Boesch entwirft der Ethnologe und Publizist Hans-Jürgen Heinrichs ein lebendiges Porträt von Lévi-Strauss und untersucht die Aktualität seines Denkens

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(Passage 2 vom 28.11.2008, DRS2)


Stalin und die Flüsterer

Gespräch mit dem Historiker Orlando Figes Der Stalinismus verwandelte Millionen von ehemaligen Sowjetbürgern in seelische Krüppel - unabhängig, ob sie Opfer oder Täter waren. Das ist das Fazit, das der britische Historiker Orlando Figes im Gespräch mit Ina Boesch zieht. Figes führte Hunderte von Interviews mit Menschen, die Stalins Lager überlebten, und mit Menschen, die mit Stalin kollaborierten. Entstanden ist ein monumentales Panorama des Alltags unter dem Stalinregime, das erstmals Einblick gibt in die Psyche der damaligen Bärger.

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(Ganze Sendung Reflexe vom 20.10.2008, DRS2, 13MB)


Der kritische Liberale

Gespräch mit dem Historiker Fritz Stern Fritz Stern ist einer der bedeutendsten amerikanischen Historiker und einer der profiliertesten Kenner der deutschen Geschichte. Nun legt der über achtzigjährige Jude aus Breslau eine kongeniale Verbindung von Erinnerung und Geschichtsschreibung vor, in der er persönliche Reminiszenzen mit der Entwicklung Deutschlands von der wilhelminischen Zeit bis heute verbindet und unverblümt Kritik an der gegenwärtigen US-Regierung übt. Ina Boesch unterhält sich mit dem kritischen Liberalen über die Frage, was man aus der deutschen Geschichte lernen kann ? und was George W. Bush nicht gelernt hat.

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 31.07.2008, DRS2)


Die grosse alte Dame in Prag

Zum Tod der Schriftstellerin Lenka Reinerova Lenka Reinerova verkörperte eine verschwindende Epoche: Sie war die letzte deutschsprachige Schriftstellerin Prags, die noch zur Zeit der Habsburger zur Welt kam und mit zweiundneunzig gestorben ist. Dazwischen lag ein reiches und zugleich schwieriges Leben als Jüdin, die im Holocaust ihre ganze Familie verlor; als Antifaschistin, die ins Exil musste; als Kommunistin, die von den eigenen Leuten ins Gefängnis gesteckt wurde. Ina Boesch hat die Schriftstellerin in Prag, ihrer geliebten und von ihr immer wieder besungenen Heimatstadt, besucht.

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 04.07.2008, DRS2 (Wiederholung aus dem Jahr 2006))


Von der Verführung des Marktes und dem Tod der Demokratie

Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Benjamin Barber Dass der Konsumismus wilde Blüten treibt, ist eine Binsenwahrheit. Dass er aus Erwachsenen Kinder macht, ist hingegen eine unbequeme Vorstellung. Genau dies behauptet jedoch Benjamin Barber, einer der einflussreichsten Politikwissenschaftler Amerikas und ehemaliger Berater in der Regierung Clinton, in seinem neuesten Buch. Konsumenten würden bewusst infantilisiert, um den Konsumkapitalismus, der nicht mehr von den herkömmlichen Marktkräften von Angebot und Nachfrage reguliert werde, am Laufen zu halten. Was diese Entwicklung für den Staat und seine Bürger bedeutet, erklärt Barber im Gespräch mit Ina Boesch.

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 14.05.2008, DRS2)


Kultfigur Schwarzenbach

Die Biografen Alexis Schwarzenbach und Dominique Laure Miermont Sie hätte das Talent für eine Karriere als Pianistin oder Ausdruckstänzerin gehabt. Schliesslich wurde Annemarie Schwarzenbach Schriftstellerin und Fotografin. Ihr Werk ist anerkannt, aber nicht herausragend. Dennoch geniesst sie Kultstatus. Was macht Annemarie Schwarzenbach, die am 23. Mai hundert Jahre alt geworden wäre, zur Kultfigur? im Gespräch

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 21.05.2008, DRS2)


Frauenpower im 68er Patriarchat

Die Soziologin Ursula Streckeisen 1968 bewegte zwar vieles, doch innerhalb der Bewegung blieb vieles beim Alten: Die Männer dominierten. Da suchten in der Schweiz junge Frauen eigene Wege, um das scheinbar ewige Patriarchat zu bekämpfen. Mit fantasievollen Aktionen setzten sie sich beispielsweise für Hausfrauenlohn, straffreien Schwangerschaftsabbruch und gleiche Rechte für Mann und Frau ein. Ursula Streckeisen war damals eine der wichtigsten Exponentinnen der radikalen Frauenbewegung und auch häufig am Radio zu hören. In der Sendung von Ina Boesch kommentiert die heutige Soziologieprofessorin Aufnahmen von damals. und die Frauenbefreiungsbewegung FBB

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(Ausschnitt aus der Sendung Kontext vom 06.05.2008, DRS2)


Ein Plädoyer für Qualität

Der Soziologe Richard Sennett Der amerikanische Soziologe Richard Sennett gehört zu den Starintellektuellen unserer Zeit. Spätestens seit seiner Untersuchung, wie sich der globale Kapitalismus auf die Arbeitswelt auswirkt, ist sein Begriff vom "flexiblen Mensch" in aller Mund. Um das Thema Arbeit geht es auch in seinem neuesten Buch, das den schlichten Titel "Handwerk" trägt: eine Kulturgeschichte über handwerkliches Können und die Liebe zum Fach. Richard Sennett unterhält sich mit Ina Boesch über gute Arbeit, menschliche Würde und destruktiven Perfektionismus. über Arbeit, Würde und Ehrgeiz

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 05.02.2008, DRS2)


Gesprächspartner/innen Literatur

(eine Auswahl)

Augusto Roa Bastos

Porträt des paraguayischen Autors

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 12.06.1992, DRS2)


David Grossman

Der israelische Schriftsteller zum israelisch-palästinensischen Konflikt

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 08.10.2002, DRS2)


Nadine Gordimer

Gespräch mit der südafrikanischen Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin über Einwanderung und Kriminalität

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 07.02.1995, DRS2)


Chinua Achebe

Friedenspreis für den Vater der modernen afrikanischen Literatur

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 14.10.2002, DRS2)


Rafael Chirbes

Gespräch über das Buch „Der Fall von Madrid“

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung 52 Beste Bücher vom 05.12.2000, DRS2)


Tomás Eloy Martínez

Gespräch über das Buch „Santa Evita“

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung 52 Beste Bücher vom 15.06.1997, DRS2)


Jesús Díaz

Gespräch mit dem kubanischen Schriftsteller über sein Land und seine Zukunft

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 11.02.1992, DRS2)


Eduardo Mendoza

Barcelona neu erfinden – ein Stadtporträt

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 08.09.1989, DRS2)


Lenka Reinerova

Zum 90. Geburtstag der letzten deutschsprachigen Schriftstellerin in Prag

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 17.05.2006, DRS2)


Carlos Ruiz Zafón

Der spanische Bestseller-Autor über Drachen

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 06.05.2005, DRS2)


Mario Vargas Llosa

Porträt des peruanischen Schriftstellers

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(Ausschnitt aus der Sendung Passage 2 vom 14.08.1987, DRS2)


Julio Llamazares

Der spanische Schriftsteller über Spanien nach der Diktatur

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 03.07.2006, DRS2)


Isabel Allende

Gespräch mit der chilenischen Bestsellerautorin

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 24.10.1997, DRS2)

Gesprächspartner/innen Zeitfragen

(eine Auswahl)

Richard Sennett

Der amerikanische Soziologe über Arbeit, Würde und Ehrgeiz

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 05.02.2008, DRS2)


Naomi Klein

Die Bestsellerautorin attackiert den globalen Kapitalismus

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 05.11.2007, DRS2)


Eric Hobsbawm

Ein Porträt des Historikers und Jahrhundertzeugen

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 21.02.1996, DRS2)


Albert Memmi

Ein Porträt des französischen Schriftstellers und Soziologen

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(Ausschnitt aus der Sendung Passage 2 vom 18.03.2001, DRS2)


Slavoj Zizek

Der Philosoph Slavoj Zizek zur Zukunft Jugoslawiens

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(Ausschnitt aus der Sendung vom 16.10.2000)


Georg Franck

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit

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(Ausschnitt aus der Sendung Reflexe vom 19.10.2000, DRS2)


Sherry Turkle

Die Computersoziologin über das Leben im Netz

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 06.07.1997, DRS2)


Paul und Goldy Parin

Das Psychoanalytiker- und Forscherpaar im Gespräch

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung vom 17.07.1996)


Judith Butler

Gespräch mit der amerikanischen Philosophin und Professorin für Rhetorik

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 17.10.1996, DRS2)


Anthony Giddens

Gespräch mit dem britischen Soziologen

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 16.01.1996, DRS2)


Zygmunt Bauman

Moderne und Holocaust. Gespräch mit dem Soziologen Zygmunt Bauman und der Schriftstellerin Janina Bauman

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 05.05.1995, DRS2)


Marc Augé

Ein Ethnologe in der Metro. Gespräch mit dem französischen Kulturwissenschaftler

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 29.04.1992, DRS2)


Fatema Mernissi

Gespräch über das Buch “Die Angst vor der Moderne. Männer und Frauen zwischen Islam und Demokratie.“

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 29.04.1992, DRS2)


Daniel Cohn-Bendit

Gespräch mit dem grünen Politiker über Multikulturalismus

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 08.07.1990, DRS2)


Ryszard Kapuscinski

Porträt des polnischen Reiseschriftstellers

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 30.11.1990, DRS2)


Eduardo Galeano

Ein Kontinent erinnert sich. Der uruguayische Schriftsteller im Gespräch

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 21.12.1990, DRS2)


Mary Douglas

Es lebe das Ritual! – Ein Porträt der britischen Ethnologin

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 25.11.1988, DRS2)


Peter Gay

Zum fünfzigsten Todestag von Sigmund Freud

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 15.09.1989, DRS2)


Jeshayahu Leibowitz

Israel im Umbruch? Ein Augenschein und ein Gespräch mit dem israelischen Philosophen

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(Ausschnitt aus der einstündigen Sendung Passage 2 vom 20.07.1991, DRS2)


Fritz Stern

Ein Porträt des amerikanischen Historikers

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(Ausschnitt aus der halbstündigen Sendung Reflexe vom 18.10.2007, DRS2)

Spezielle Projekte

Literatur in der Südsee, die Südsee in der Literatur
(achtstündige Serie, die 1996/97 dank dem Preisgeld von Landis & Gyr und mittels Recherchen in Tonga, Fidji und Samoa entstanden ist.)

Landi 39 – eine Ideologiekritik, Diskussion mit H.U. Jost, 1989